Verwaltungsrat

Ein Verwaltungsrat, je nach Bundesland/Bistum auch Kirchenvorstand, Kirchenausschuss oder Kirchenverwaltung genannt, ist zuständig für Vermögen, Gebäude, Grundstücke und Personal der jeweiligen katholischen Kirchengemeinde und ist das höchste Gremium einer Pfarrei in Vermögensangelegenheiten. Für den Bereich der Seelsorge ist dagegen der Pfarrgemeinderat zuständig.
Die Kirche ist zur Erfüllung der Aufgaben auf finanzielle Mittel angewiesen (z.B. Kirchensteuer).
Diese Finanzen und Erträge daraus, werden von dem Verwaltungsrat verwaltet und sinnvoll verwendet.
Er vertritt die Gemeinde als Körperschaft öffentlichen Rechts juristisch nach außen.
Arbeit und Befugnisse unterliegen dem Gesetz über Verwaltung und Vertretung des Kirchenvermögens der Diözese Fulda.

Die Hauptaufgaben des Verwaltungsrates sind:

- Verwaltung des kirchlichen Vermögens
- Vertretung der Kirchengemeinde in Vermögensfragen
- Bestellung des Rendanten
- Beschluss über den Haushaltsplan der Gemeinde
- Feststellung der Jahresrechnung und die Entlastung des Rendanten
- Prüfung der Vermögensverzeichnisse
- Verantwortung für Gebäude und Personal der/des Kindergartens
- Entscheidung über bauliche Tätigkeiten

Kraft Amtes ist der Pfarrer Vorsitzender des Gremiums. Der stellvertretende Vorsitzende wird alle drei Jahre aus den Reihen der Mitglieder des Gremiums gewählt. Nach Ablauf einer Periode von drei Jahren scheidet die Hälfte der Mitglieder aus, die sich aber erneut der Wahl stellen können. Die Wahlzeit beträgt sechs Jahre. Somit bleibt ein hohes Maß an Kontinuität gewahrt.


Mitglieder:

Matthias Fischer (stellvertretender Vorsitzender)

Jürgen Jüngst
Edgar Kläs
Winfried Kläs
Klaus Krein
Stefan Krein
Manfred Mohr
Natalie Stei

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